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Praxis K. Laubach - Blog

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Kennen Sie schon die wertvollen Inhaltsstoffe des Bockshornkleesamens?

 

 

Bockshornkleesamen

Bockhornklee bzw. Bockshornkleesamen ist hierzulande noch wenig bekannt, am ehesten trifft man ihn in BIO-Produkten an, wie z.B. Käse mit Bockshornkleesamen.

Dabei hat der Bockshornkleesamen viele wertvolle Inhaltsstoffe, und ist seine heilende Wirkung bereits seit Jahrtausenden, in verschiedenen Kulturen unabhängig voneinander, bekannt und bestätigen inzwischen auch erste wissenschaftliche Studien die jahrtausendealten Erfahrungen.

 

100g Bockshornkleesamen enthalten:

  • 770mg Kalium, welches wichtig für die Energieproduktion ist, die Nierenfunktion stimuliert und insbesondere die Reizleitung des Herzmuskels beeinflusst
  • 176mg Calcium, das Fettsäuren im Darm bindet, den Stoffwechsel reguliert und bekanntermaßen ein wichtiger Knochenbaustein ist

Bockshornklee

  • 191mg Magnesium, welches unabdingbar für den Fettstoffwechsel, sowie unter anderem für die Funktion von Muskeln und Nerven ist
  • 33,5mg Eisen, welches blutbildend und bedeutsam für die Sauerstoffversorgung innerhalb des Organismus ist
  • 2,5mg Zink, welches die Insulinwirkung verbessert und so Diabetes lindert, die Funktion der männlichen Geschlechtsorgane anregt, die Entwicklung des Gehirns und der Sinneswahrnehmung anregt u.a.m.
  • 23g Proteine, die bei der Verdauung zu Aminosäuren aufgespalten und wieder neu synthetisiert werden. Sie fördern unter anderem den Muskelaufbau und viele weitere Stoffwechselvorgänge
  • 3mg Vitamin C, das als Antioxidans bekannt ist
  • 1,6mg Vitamin B3 (Nicotinsäure), die dringend im Verdacht steht, den Haarwuchs zu fördern. Zusammen mit Diosgenin blockiert der Wirkstoff bestimmte Hormone, die zu Haarausfall führen, und schützt damit die Haarwurzeln

 

Darüber hinaus enthält der Bockshornkleesamen 0,2mg (200µg) Vitamin B6 (Pyridoxin), welches u.a. für den Aminosäurestoffwechsel wichtig ist, 0,5mg (500µg) Pantothensäure (Vitamin B5), Folsäure (Vitamin B9, 57µg) und die Vitamine B1 (Thiamin, 320µg) und B2 (Riboflavin, 370µg).

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Im Weiteren finden sich Steroidsaponine, insbesondere Diosgenin beziehungsweise dessen Vorstufe, Foenugraecin, ist ein pflanzliches Hormon, das im Übrigen auch in Yamswurzeln gefunden wird. Man verwendet es unter anderem bei der synthetischen Herstellung des Hormons Progesteron. Das Phytohormon aus dem Bockshornklee ähnelt dem menschlichen Hormon sehr stark und fördert oder reguliert vermutlich wirksam die körpereigene Hormonproduktion: Östrogen oder Prolaktin wirken auf Brustgewebe und Milchproduktion, Testosteron fördert die Muskelbildung und erhöht die Libido beim Mann.

Bitterstoffe wie die im Bockshornklee enthaltenen Trigofoenoside regen die Bildung von Magen- und Gallensäure an und damit auch den Appetit. Der Verdauungsvorgang verläuft schneller und effektiver. Die freigesetzten Gallensäuren sind in der Lage, Cholesterin zu binden.

Auch sind die ätherischen Öle nicht nur für die aromatische Duft- und Geschmacksnote des Bockshornklee verantwortlich, sondern wirken sie auch desinfizierend und antibakteriell. Bei Entzündungen der Hals-, Rachen- oder Mundschleimhaut beispielsweise lindern sie die schmerzhaften Beschwerden. Doch noch sind nicht alle Eigenschaften der ätherischen Öle im Bockshornklee dokumentiert.

 

Anwendungsgebiete

Zu den inzwischen wieder überlieferten alten, sowie wissenschaftlich untersuchten Anwendungs-möglichkeiten gehören:

Haarausfall

Das Zusammenwirken von pflanzlichen Hormonen und Vitaminen ist vermutlich die Ursache für die bereits aus der Antike überlieferte Wirksamkeit des Bockshornkleesamens gegen Haarausfall. Hilfreich ist beispielsweise ein Aufguss, der als Getränk oder auch Spülung zur Anwendung kommt. Ein schöner Nebeneffekt: Das Haar wird weich, glänzend und glatt, denn die Behandlung wirkt auch gegen Spliss.

Auch zu trockene Kopfhaut, Schuppen und sogar seborrhoische Dermatitis, eine unangenehme Entzündung der behaarten Hautbereiche, können mit Bockshornklee behandelt werden.

Starkes Schwitzen

Wer stets sehr stark und zur Unzeit schwitzt, kann sich mit Bockshornklee Erleichterung verschaffen. Die Dosierung ist wie folgt: 12 Esslöffel Bockshornkleesamen werden mit einem Liter kalten Wassers angesetzt und mehrere Stunden lang eingeweicht. Der Sud wird einmal kurz aufgekocht und für Bäder und Waschungen verwendet.

Appetitlosigkeit

Das Aroma, die Bitterstoffe und die ätherischen Öle im Bockshornkleesamen fördern den Fluss von Magen- und Gallensäften und regen quasi über die Wahrnehmung den Appetit wieder an – das ist hilfreich bei Essstörungen, bei Menschen in der Rekonvaleszenz oder auch bei Älteren, deren Appetit- und Geschmacksempfinden sich häufig zurückbilden.

Potenz

Bockshornklee-Extrakt steigert nachweislich die körpereigene Testosteron-Produktion. Vermutlich sind auch in diesem Falle die enthaltenen Phytohormone die Ursache dafür. Erste wissenschaftliche Tests dokumentieren diese Wirkung. Auch Sportler schätzen Präparate mit Bockshornklee-Extrakt: Mehr Testosteron bedeutet auch, mehr Muskelmasse und entsprechend verbesserte Fettverbrennung. Die Dosierung von Bockshornklee-Kapseln oder Tabletten entspricht der jeweiligen Konzentration des Produktes und folgten den Anweisungen auf der Packung.

Blutbild

Bockshornklee gilt seit alter Zeit auch als blutbildendes Mittel. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es die Anteile an Eisen und anderen Mineralien und Vitalstoffen, die diese Wirkung hervorbringen.

Diabetes

Bockshornklee-Extrakt steht im Ruf, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Entgegen der Meinung vieler Skeptiker beweisen dies mittlerweile mehrere Studien. Die im Bockshornklee enthaltene Aminosäure 4-Hydroxy-Isoleucin war in der Lage, im Tierversuch über mehrere Wochen hinweg den Blutzuckerwert um beinahe 50% zu senken – ohne dabei den Insulinhaushalt zu beeinträchtigen. Auch die Blutfettwerte normalisieren sich dabei.

Stillen

Die Phytohormone im Bockshornklee kommen zum Einsatz, wenn es um eine bessere Milchbildung und störungsfreies Stillen geht: Die körpereigene Östrogen- und Prolaktin-Produktion werden dabei angeregt. Sehr schwach wirkt der übliche Stilltee, bei dem Bockshornkleesamen nur einer von mehreren Bestandteilen ist. Effektiver sind Bockshornklee-Kapseln – welche Mengen sich jeweils für junge Mütter empfehlen, sollte mit dem Arzt oder der Hebamme abgesprochen werden.

Weitere mögliche Anwendungsmöglichkeiten

Bockshornklee

Mahlt man die Bockshornkleesamen und vermischt das Pulver mit Wasser zu einer Paste oder einem Brei, der kurz aufkochen sollte, erhält man ein gutes Mittel als Auflage gegen Entzündungen der oberen Atemwege, Rheumatische oder arthritische Schmerzen, Furunkel, Ekzeme und andere Hautprobleme. Die Packung wirkt dabei jeweils wärmend, lindernd und entgiftend.

In der traditionellen Medizin fand Bockshornkleesamen in unterschiedlicher Aufbereitung häufig gegen Fieber, Magen- und Darmerkrankungen Drüsenschwellungen, Muskel- oder Gichtschmerzen Anwendung.

Die in Bockshornklee enthaltenen Schleimstoffe erfüllen eine Vielzahl wichtiger Funktionen: Diese quellen bei Kontakt mit Flüssigkeit stark auf und bilden eine viskose, also zähe, dickflüssige Masse, die krankes, entzündetes Gewebe schützend überzieht. Dies bedeutet unter anderem Schutz vor dem Eindringen weiterer Erreger. Zudem wird das betroffene Gewebe weich und feucht gehalten: Entzündliche Magen-Darmerkrankungen, Halsentzündungen oder Ekzeme und Wunden werden dadurch effektiv gelindert. Zudem sind die Schleimstoffe in der Lage, Säuren zu binden, eine Wohltat für einen geplagten, übersäuerten Magen. Erfahrungen zeigen, dass Schleimstoffe sich auch stabilisierend auf das Immunsystem auswirken.

Es lohnt sich in jedem Falle, auch wenn keine Symptomatik vorliegt, den Bockshornkleesamen dann und wann in die Ernährung einzubauen, um von seinen wertvollen Inhaltsstoffen profitieren zu können. Im Internet finden sich einige Rezepte, die jedoch überwiegend indischer Herkunft und vegetarisch sind. Entspricht dies nicht Ihrem Geschmack, können Sie z.B. auch Brot mit Bockshornklee backen, besagten Käse mit Bockshornklee essen und/oder vorhandene Rezepte anpassen bzw. sich einfach eigene Kreationen mit Bockshornklee einfallen lassen.


Bockshornkleesamen

 

Möchten Sie sich eingehender mit Bockshornklee, seinen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten beschäftigen, finden Sie nähere Informationen auf den Internetseiten www.bockshornklee.info und www.bockshornklee.eu Dort wird Bockshornklee allerdings nicht nur bei Appetitlosigkeit empfohlen, sondern konträr dazu auch als Appetitzügler. Hinsichtlich der Art der Anwendung als Appetitzügler kann ich mir die Wirkung heute - nach Abschluss unserer einzigartigen Forschung (sweise) - sehr gut vorstellen, möchte aber dringend davon abraten! Wenn Sie wissen möchten, warum und was Sie generell beachten müssen, damit der Bockshornklee seine positive Wirkung im Organismus vollständig entfalten kann, und was Sie generell beachten müssen, wenn Sie für nachhaltige Gesundheit, Wohlfühlgewicht und Mentale Stärke & Ausgeglichenheit sorgen möchten, dann finden Sie die nötige Unterstützung in dem von uns angebotenen menssensus® training.

 

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